Engagement

Die Jugendlichen, die die JuLeiCa machen wollen, sollten im Idealfall viel Zeit haben, um häufig an Wochenendseminaren teilnehmen zu können. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Lernen und Einarbeiten in die Materie. Desweiteren sollten sie auch das nötige Engagement mitbringen, welches den erfolgreichen Umgang mit den Kindern zur Folge hat. Im Rahmen der JuLeiCa Ausbildung werden 1. Hilfe Maßnahmen erlernt, um im Notfall richtig handeln zu können. Man sollte sich also viel Zeit für die Ausbildung nehmen, denn im Regelfall beträgt sie bis zu 40 Stunden.

In Gemeinden wie Baunatal findet die Ausbildung i.d.R. zwischen den Herbst- und Sommerferien statt. Sie beginnen meist mit einer Fahrt im November, wo sich die Jugendlichen kennenlernen, Spiele spielen und auf ihre bevorstehende Ausbildung vorbereitet werden.

Im weiteren Verlauf werden sie zwischen Dezember und Februar in Sachen Rechte und Pflichten, Gruppenpädagogik und Teamarbeit geschult. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer Woche auf Sylt. Dies wird in Verbindung mit der Jugendpflege Schauenburg gemacht.

Im folgenden Verlauf des Jahres wird den Jugendlichen ihre JuLeiCa ausgehändigt. Dies geschieht im Second Home in Baunatal.

Alles in allem sieht man also, dass die Juleica-Ausbildung viel Zeit in Anspruch nimmt und meistens nicht mit dem Aushändigen der Karte vorbei ist, denn man lernt ja während der Ausbildung nur die Basics und muss erst durch eigene Erfahrungen lernen, wie man mit speziellen Situationen, oder mit verschiedenen Kindern richtig umgeht. Außerdem muss die Karte alle

3 Jahre aufgefrischt werden, um ein hohes Wissen und Niveau zu gewährleisten, denn als Jugendleiter hat man nicht nur eine Verantwortung den Kindern gegenüber, man sollte auch den Vorstellungen der Eltern versuchen gerecht zu werden. Am wichtigsten bei der gesamten Ausbildung und der weiteren Zeit ist aber Spaß an der Arbeit mit den Kinder und Jugendlichen zu haben und diesen auch zu vermitteln, denn nur durch Spaß und eine lockere Stimmung können die Kinder den Aufenthalt in einem Jugendcamp richtig genießen.
Ronja G. / Caro H.

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